Bösleben: Alte Tage wieder aufleben lassen

Am kommenden Freitag findet ein Konzert im Jugendclub Bösleben statt. Wie zahlreiche Freiräume in Thüringen, ereilte den Club vor Jahren die Schließung. Angeblich wäre eine Sanierung, bzw. das Vorhaben einen Versammlungsraum für den örtlichen Kegelverein einzurichten, der Grund dafür gewesen. Dazu ist es allerdings nie gekommen und so vegetierte das Gebäude vor sich hin. Doch nun haben ehemalige Mitglieder des Clubs für die Möglichkeit gesorgt, noch einmal einen gemeinsamen Punkrockabend in der Räumlichkeit des Jugendclubs zu veranstalten.
Daher laden wir alte Bekannte und natürlich auch neue Gesichter dazu ein, die Erinnerungen an den JCB noch einmal aufleben zu lassen.

Mit dabei sind:
- Supernichts (aus Köln und gerade auf Abschiedstour)
- Nixda (Hamburg)
- AidF (Bösleben)

PS: Manch einer wird sich an den Valentinstag 2009 erinnern, als nahezu die identische Veranstaltung von einer Hundertschaft ungeliebter Polizisten aufgelöst wurde.

Wir danken für die Einsendung des Textes!

Eisenach: Naziangriff auf Lesung von Sören Kohlhuber

Erst in der letzten Ausgabe der linken undogmatischen Zeitung ‚Lirabelle‘ haben wir über die Zustände in Eisenach berichtet. Als wir uns mit unseren Freunden vor Ort trafen, die Stadt besuchten und uns zeitweise das Naziproblem in Eisenach bewusst wurde, war uns klar das es nicht lange dauern wird, bis eine neue Eskalationsstufe erreicht ist. So kam es, dass am 30. März 2017 die Lesung des Journalisten Sören Kohlhuber im RosaLuxx von Nazis erst belauert und schließlich versucht wurde anzugreifen. Das konsequente Verhalten der Gäste verhinderte, dass der Angriff auf die Antifaschisten gelingen konnte. Anschließend möchten wir den Bericht von Sören Kohlhuber dokumentieren und darauf verweisen die Leute in der Provinz zu unterstützen! Die nächste größere Gelegenheit gibt es am 28. April, mit einer antifaschistischen Demonstration gegen Nazigewalt und rechte Umtriebe!

Saalfeld Eisenach Sören Kohlhuber Solidarität
Das Bild entstand in Saalfeld als Solidaritätsbekundung mit den Eisenacher Antifas und Sören Kohlhuber

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Second Bandshirt – für‘n guten Zweck!

Ihr habt daheim noch alte Bandshirts liegen, die euch zu peinlich sind öffentlich anzuziehen? Zum Beispiel Shirts von Bands wie AbstinenzX, Sad Neutrino Bitches, Gloomster oder Pep im Kühlschrank? Es ist euch so peinlich, dass ihr damit nicht mal gesehen werden wollt, wenn ihr es in die Altkleiderspende tut? ;-)
Kein Problem! Da gibt es eine Lösung!

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Wenn „Punks“ rechte Hetze verbreiten

Bereits zum Beginn letzten Jahres sind wir darauf aufmerksam geworden, dass ein Mitglied einer thüringischen Punkband öffentlich Hetze durch das Verbreiten von Inhalten einschlägiger rechten Seiten betreibt. Nun, knapp ein Jahr später, wiederholte sich diese Prozedur, was uns endgültig dazu veranlasst, unsere Community darüber aufzuklären.

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Abstinenzx & Fahnenflucht in der JG-Stadtmitte Jena

Obwohl wir bereits im Dezember ein Konzert von Abstinenzx besuchten, waren wir auch am vergangenen Samstag erneut auf einem ihrer Konzert. Eine Straight-Edge-Punkband beschwert sich nämlich nicht, wenn wir ihnen das Bandbier wegtrinken. Doch nicht nur die Punks aus Erfurt standen an diesem Abend auf der Bühne. Mit Fahnenflucht hatte sich die JG-Stadtmitte nämlich noch eine Band eingeladen, die jeder spätestens seit dem „Schlachtrufe BRD V“-Sampler kennen sollte.

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Punk in der Thüringer Provinz – Teil 2: Punk und Eisenach im Schatten der Wartburg

In der aktuellen Lirabelle erschien der zweite Teil unserer Reihe über Punk in der Thüringer Provinz. Nachdem wir das letzte Mal tief in den Osten gefahren sind, um über Altenburg zu berichten, ging es nun fast die Grenze der Zone. In Eisenach haben wir uns mit zwei Freunden getroffen die sich mit den Zuständen in der Stadt auseinandersetzen, trotz vieler Steine die ihnen in den Weg gelegt werden Punkrockshows unterstützen und gegen die alltägliche Tristesse der ostdeutschen Stadt im westlichen Teil Thüringens ankämpfen. An dieser Stelle vielen Dank an die Zwei, für die Geduld, Antworten und eure Mühen! Ebenfalls gehen Grüße an Gloomster, Fleshhead Attack, A.L.ESA und alle die wir dort kennen, aber nicht namentlich nennen können.
Für die kommende Ausgabe der Lirabelle ist bereits der nächste Teil geplant. Seid gespannt, aber bis dahin könnt ihr erstmal in Erfahrung bringen, was in Eisenach abgeht.

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„161 – The Number of the Beast Fest“ in Weimar

Wie bereits mal irgendeine große Persönlichkeit zu sagen pflegte, ist vor dem Spiel auch nach dem Spiel. Also, so gesehen, bieten wir euch den ultimativen Rückblick auf den Jahresabschluss 2016, als Jahresanfang. Denn die richtige Abschlusssause hat die totgesagte Lion Crew am Abend des 17. Dezembers in Weimar gegeben. Da Totgesagte bekanntlich länger leben und man den Tag nicht vor dem Abend loben soll, hier unser Bericht zu einem berauschenden Abend, zwischen Oi-Punk-Rock‘n'Roll, Hardcore, Punkrock und Bier.

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Suhl: Statement zur Mitgliederversammlung des Grünen Haus‘ am 11. November 2016

Am 11. November 2016 fand im Grünen Haus in Suhl eine Mitgliedervollversammlung des dort ansässigen und gleichnamigen Vereins statt. Der Verein kam zusammen, um über die „Grauzone“ abzustimmen, wie mit dieser in Zukunft umgegangen werden und wie es mit dem einzigen Hausprojekt in Südthüringen weiter gehen soll. Die Abstimmung wurde durch Einzelpersonen, Thüringenpunk, der KüfA Suhl und der Antifa Suhl/Zella-Mehlis im Vorfeld gefordert, da es zum Sommerfest am 3. September 2016 Probleme am Einlass gab. In der Abstimmung sprach man sich mit knapper Mehrheit zur Toleranz gegenüber der Grauzone aus. Wir möchten uns dazu positionieren und Stellung nehmen.

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Einen Tag und eine Nacht im Zauberwald

„Zauberwald“ – Unter diesem Motto feierten am 20. August über 150 Menschen das 5. Hausfest des Wohnprojekts „Juwel“ in Gotha. Doch nicht nur die üblichen Verdächtigen haben den Weg in den Zauberwald gefunden. Auch einige Nachbarinnen und Nachbarn ließen es sich nicht nehmen einen Blick hinter die zum Straßenrand aufgehangenen Transparente zu werfen. So auch wir. Nachdem wir uns eine knappe Stunde rund um den Garten herumgetrieben haben – glücklicherweise ohne entdeckt zu werden – beschlossen wir auf konventionellen Weg ins innere des angelegten Zauberwalds zu gelangen. Auf eine spektakulärere Ankunft bzw. Anreise, wie zu unserer ersten Geburtstagsfeier vor zwei Jahren, verzichteten wir bewusst, um die Anwesenden nicht weiter zu provozieren.
Mit Erfolg und ohne weitere Probleme, wie wir euch nachfolgend zeigen wollen, haben wir den Weg in den Zauberwald gefunden. Den Weg wieder heraus zu finden, gestaltete sich jedoch etwas schwieriger.

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Punk in der Thüringer Provinz – Teil 1: Altenburg und die Rote Zora

In der aktuellen Lirabelle erschien ein Bericht von uns, der Teil 1 einer Reihe ist, die sich mit Punkrock und antifaschistischer Subkultur beschäftigt. Für diesen Teil sind wir nach Ostthüringen gefahren und haben skeptisch beäugt, was da in der Region abgeht. Schön ist das nicht, aber lest selbst. An dieser Stelle ein fettes Danke an Rico von der Zora und Markus von der True Hearted Crew! Hier findet ihr die lange Version des Textes, da in der Lirabelle eine gekürzte Version abgedruckt ist. Den nächsten Teil gibt es in der kommenden Ausgabe der Lirabelle, ihr dürft gespannt sein! Bevor ihr anfangt zu lesen, hier der Hinweis auf eine wichtige Sache! Kommt am 10. September zur antifaschistischen Demonstration „Antifa bleibt Landarbeit – Antifaschistische Strukturen stärken in der Provinz!“ nach Gera! Checkt dafür die Mobi-Seite aus und auch die Abendveranstaltung im Rotzfrech in Gera!

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