Gotha: Henry Fonda und Kellerasseln im Juwel

Henry Fonda aus Berlin machten auf ihrer Tour (‚Petry halt die Fresse Tour‘) einen Stopp in Gotha und brachten neben ihrer ‚Kraftgewalt‘ auch Asselpunk der Kellerasseln aus Erfurt mit. Beide hatten eine neue Platte aus 2015 im Gepäck. Die Berliner hatten zusammen mit im vergangenen Jahr eine Split mit Get Worse raus gehauen und hatten erst im Januar 2016 eine Split mit Empowerment ausgespuckt. Kellerasseln hatten ihre letzte Platte ‚Mittelmeerromantik‘ vor ca. einem Jahr veröffentlicht und hatten ihre ausverkaufte „Fleißig, gründlich, gewissenhaft“-LP neu aufgelegt und als Tape am Start. Musikalisch gabs an dem Abend also genug auf die Fresse und wir haben uns unter den gemeinen Pöbel im Juwel gemischt und ein paar Eindrück festgehalten.


Kellerasseln aus Erfurt machten den Anfang…


…mit agressiven Punk not Rock, wie es so schön auf ihrem Shirt heißt.


Die Bands und die neu gestaltete Location zog auch am Mittwoch jede Menge Leute nach Gotha…


…wo die Kellerasseln zwischen Fliegenpilzen und Stubenlampe die Bühne einweihten…


… denn ihre letzte Show im Juwel spielten sich noch auf alter Bühne 2015 bei 2 Jahre Thüringenpunk.


Über ihnen drohnte eine schwarze Antifa-Fahne …


… wobei die Diskussion ob nun doch lieber kommunistisch oder anarchistische für Diskussion sorgte.


Denn schließlich kamen Henry Fonda auf die Bühne…


…deren reine Spiellänge vom Set die 15 Minuten kaum überschreitet…


…und ihre Songs meist nicht mehr als 30-40 Sekunden ‚Aufs Maul‘ sind.


Die an einigen Stellen befürchtete Angst des Bassisten der Sänger müsse sich noch übergeben…


… war wohl bei seinem Einsatz nicht durchweg unbegründet.


Schließlich folgte auf 5 Minuten (a 5-6 Lieder)…


… eine ganze Reihe von Ansagen des Bassisten…


… die von Gepöbel gegen Publikum, eine Berliner HC-Band und Arbeit und Kommunismus reichten…


… und aufgrund letzt genanntes für Pöbelreaktionen aus dem Publikum sorgte.


Ein paar Pöbeleien später…


…gab es die nächsten 5-6 Songs in knackigen 5 Minuten um die Ohren…


… wonach schließlich der Mittwochabend und die Pöbelein bei Bier an der Bar endeten.