Archiv für April 2017

Bösleben: Alte Tage wieder aufleben lassen

Am kommenden Freitag findet ein Konzert im Jugendclub Bösleben statt. Wie zahlreiche Freiräume in Thüringen, ereilte den Club vor Jahren die Schließung. Angeblich wäre eine Sanierung, bzw. das Vorhaben einen Versammlungsraum für den örtlichen Kegelverein einzurichten, der Grund dafür gewesen. Dazu ist es allerdings nie gekommen und so vegetierte das Gebäude vor sich hin. Doch nun haben ehemalige Mitglieder des Clubs für die Möglichkeit gesorgt, noch einmal einen gemeinsamen Punkrockabend in der Räumlichkeit des Jugendclubs zu veranstalten.
Daher laden wir alte Bekannte und natürlich auch neue Gesichter dazu ein, die Erinnerungen an den JCB noch einmal aufleben zu lassen.

Mit dabei sind:
- Supernichts (aus Köln und gerade auf Abschiedstour)
- Nixda (Hamburg)
- AidF (Bösleben)

PS: Manch einer wird sich an den Valentinstag 2009 erinnern, als nahezu die identische Veranstaltung von einer Hundertschaft ungeliebter Polizisten aufgelöst wurde.

Wir danken für die Einsendung des Textes!

Eisenach: Naziangriff auf Lesung von Sören Kohlhuber

Erst in der letzten Ausgabe der linken undogmatischen Zeitung ‚Lirabelle‘ haben wir über die Zustände in Eisenach berichtet. Als wir uns mit unseren Freunden vor Ort trafen, die Stadt besuchten und uns zeitweise das Naziproblem in Eisenach bewusst wurde, war uns klar das es nicht lange dauern wird, bis eine neue Eskalationsstufe erreicht ist. So kam es, dass am 30. März 2017 die Lesung des Journalisten Sören Kohlhuber im RosaLuxx von Nazis erst belauert und schließlich versucht wurde anzugreifen. Das konsequente Verhalten der Gäste verhinderte, dass der Angriff auf die Antifaschisten gelingen konnte. Anschließend möchten wir den Bericht von Sören Kohlhuber dokumentieren und darauf verweisen die Leute in der Provinz zu unterstützen! Die nächste größere Gelegenheit gibt es am 28. April, mit einer antifaschistischen Demonstration gegen Nazigewalt und rechte Umtriebe!

Saalfeld Eisenach Sören Kohlhuber Solidarität
Das Bild entstand in Saalfeld als Solidaritätsbekundung mit den Eisenacher Antifas und Sören Kohlhuber

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