Archiv der Kategorie 'Konzerte'

Nordhausen/Schleiz: RAC mischt sich mit Oi!-Kultur

Am kommenden Samstag, dem 27. Mai, soll in Schleiz ein Konzert von „Schusterjungs“, „Loichtfeuer“ und „Bird Mountain BootBois“ (BMBB) stattfinden. Dass es sich hierbei um Bands handelt, die teils Kontakte zu rechten RAC-Bands haben, wurde zuletzt in Nordhausen erkannt. Dort wurde nämlich aus diesem Grund ein ähnliches Konzert nach Protesten abgesagt. Wir dokumentieren einen Artikel von „Blick nach rechts“.

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Erfurt: Solikonzert für „Free the three“

Wir waren mal wieder auf einem Konzert und haben neben einem kleinen Kater, auch ein paar Fotos mitgebracht. Am vergangenem Freitag spielten nämlich Static Means und The Lost Jobs aus Leipzig sowie Routeens aus Giessen im AJZ-Café-Erfurt. Das Konzert selbst fand im Rahmen der Solikampagne „Free the Three“ für unsere Freunde in Gotha statt. Gleich zu Beginn machte die Leipziger Band Static Means auf den Charakter des Konzerts aufmerksam und rief das bis dahin noch viel zu nüchterne Publikum dazu auf, jede Menge Solischnaps zu trinken. Dem Aufruf sind, wie wir am Zustand so mancher Gäste feststellen konnten, auch einige Leute gefolgt.
Doch nun genug Gerede. Ihr wollt ja sicherlich nur die Fotos sehen, anstatt unser Geschwafel zu lesen. In diesem Sinne let’s go:

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Bösleben: Alte Tage wieder aufleben lassen

Am kommenden Freitag findet ein Konzert im Jugendclub Bösleben statt. Wie zahlreiche Freiräume in Thüringen, ereilte den Club vor Jahren die Schließung. Angeblich wäre eine Sanierung, bzw. das Vorhaben einen Versammlungsraum für den örtlichen Kegelverein einzurichten, der Grund dafür gewesen. Dazu ist es allerdings nie gekommen und so vegetierte das Gebäude vor sich hin. Doch nun haben ehemalige Mitglieder des Clubs für die Möglichkeit gesorgt, noch einmal einen gemeinsamen Punkrockabend in der Räumlichkeit des Jugendclubs zu veranstalten.
Daher laden wir alte Bekannte und natürlich auch neue Gesichter dazu ein, die Erinnerungen an den JCB noch einmal aufleben zu lassen.

Mit dabei sind:
- Supernichts (aus Köln und gerade auf Abschiedstour)
- Nixda (Hamburg)
- AidF (Bösleben)

PS: Manch einer wird sich an den Valentinstag 2009 erinnern, als nahezu die identische Veranstaltung von einer Hundertschaft ungeliebter Polizisten aufgelöst wurde.

Wir danken für die Einsendung des Textes!

Second Bandshirt – für‘n guten Zweck!

Ihr habt daheim noch alte Bandshirts liegen, die euch zu peinlich sind öffentlich anzuziehen? Zum Beispiel Shirts von Bands wie AbstinenzX, Sad Neutrino Bitches, Gloomster oder Pep im Kühlschrank? Es ist euch so peinlich, dass ihr damit nicht mal gesehen werden wollt, wenn ihr es in die Altkleiderspende tut? ;-)
Kein Problem! Da gibt es eine Lösung!

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Abstinenzx & Fahnenflucht in der JG-Stadtmitte Jena

Obwohl wir bereits im Dezember ein Konzert von Abstinenzx besuchten, waren wir auch am vergangenen Samstag erneut auf einem ihrer Konzert. Eine Straight-Edge-Punkband beschwert sich nämlich nicht, wenn wir ihnen das Bandbier wegtrinken. Doch nicht nur die Punks aus Erfurt standen an diesem Abend auf der Bühne. Mit Fahnenflucht hatte sich die JG-Stadtmitte nämlich noch eine Band eingeladen, die jeder spätestens seit dem „Schlachtrufe BRD V“-Sampler kennen sollte.

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Punk in der Thüringer Provinz – Teil 2: Punk und Eisenach im Schatten der Wartburg

In der aktuellen Lirabelle erschien der zweite Teil unserer Reihe über Punk in der Thüringer Provinz. Nachdem wir das letzte Mal tief in den Osten gefahren sind, um über Altenburg zu berichten, ging es nun fast die Grenze der Zone. In Eisenach haben wir uns mit zwei Freunden getroffen die sich mit den Zuständen in der Stadt auseinandersetzen, trotz vieler Steine die ihnen in den Weg gelegt werden Punkrockshows unterstützen und gegen die alltägliche Tristesse der ostdeutschen Stadt im westlichen Teil Thüringens ankämpfen. An dieser Stelle vielen Dank an die Zwei, für die Geduld, Antworten und eure Mühen! Ebenfalls gehen Grüße an Gloomster, Fleshhead Attack, A.L.ESA und alle die wir dort kennen, aber nicht namentlich nennen können.
Für die kommende Ausgabe der Lirabelle ist bereits der nächste Teil geplant. Seid gespannt, aber bis dahin könnt ihr erstmal in Erfahrung bringen, was in Eisenach abgeht.

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„161 – The Number of the Beast Fest“ in Weimar

Wie bereits mal irgendeine große Persönlichkeit zu sagen pflegte, ist vor dem Spiel auch nach dem Spiel. Also, so gesehen, bieten wir euch den ultimativen Rückblick auf den Jahresabschluss 2016, als Jahresanfang. Denn die richtige Abschlusssause hat die totgesagte Lion Crew am Abend des 17. Dezembers in Weimar gegeben. Da Totgesagte bekanntlich länger leben und man den Tag nicht vor dem Abend loben soll, hier unser Bericht zu einem berauschenden Abend, zwischen Oi-Punk-Rock‘n'Roll, Hardcore, Punkrock und Bier.

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Einen Tag und eine Nacht im Zauberwald

„Zauberwald“ – Unter diesem Motto feierten am 20. August über 150 Menschen das 5. Hausfest des Wohnprojekts „Juwel“ in Gotha. Doch nicht nur die üblichen Verdächtigen haben den Weg in den Zauberwald gefunden. Auch einige Nachbarinnen und Nachbarn ließen es sich nicht nehmen einen Blick hinter die zum Straßenrand aufgehangenen Transparente zu werfen. So auch wir. Nachdem wir uns eine knappe Stunde rund um den Garten herumgetrieben haben – glücklicherweise ohne entdeckt zu werden – beschlossen wir auf konventionellen Weg ins innere des angelegten Zauberwalds zu gelangen. Auf eine spektakulärere Ankunft bzw. Anreise, wie zu unserer ersten Geburtstagsfeier vor zwei Jahren, verzichteten wir bewusst, um die Anwesenden nicht weiter zu provozieren.
Mit Erfolg und ohne weitere Probleme, wie wir euch nachfolgend zeigen wollen, haben wir den Weg in den Zauberwald gefunden. Den Weg wieder heraus zu finden, gestaltete sich jedoch etwas schwieriger.

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3 Jahre Thüringenpunk und kein Ende in Sicht

Genau so, oder so ähnlich dachten wir uns das am 19. März 2016 als wir nach Suhl gefahren sind, um mit den Vorbereitungen für die größte Punkerparty der Welt (die es in Suhl in den letzten drei Jahren gab) zu beginnen.Über 120 Menschen sind an dem Abend ins Grüne Haus gekommen, haben die Bars geplündert, das Haus verschmutzt, sich gehen lassen und uns Taschen voller Geld eingebracht. Da Konzertberichte generell überbewertet und unsere Erinnerungen an den Abend verschwommen sind, fassen wir uns kurz und hangeln uns an den geschossenen Bildern und einigen hängengebliebenen Gedanken vom Abend durch den Bericht.

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Gotha: Henry Fonda und Kellerasseln im Juwel

Henry Fonda aus Berlin machten auf ihrer Tour (‚Petry halt die Fresse Tour‘) einen Stopp in Gotha und brachten neben ihrer ‚Kraftgewalt‘ auch Asselpunk der Kellerasseln aus Erfurt mit. Beide hatten eine neue Platte aus 2015 im Gepäck. Die Berliner hatten zusammen mit im vergangenen Jahr eine Split mit Get Worse raus gehauen und hatten erst im Januar 2016 eine Split mit Empowerment ausgespuckt. Kellerasseln hatten ihre letzte Platte ‚Mittelmeerromantik‘ vor ca. einem Jahr veröffentlicht und hatten ihre ausverkaufte „Fleißig, gründlich, gewissenhaft“-LP neu aufgelegt und als Tape am Start. Musikalisch gabs an dem Abend also genug auf die Fresse und wir haben uns unter den gemeinen Pöbel im Juwel gemischt und ein paar Eindrück festgehalten.

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