„161 – The Number of the Beast Fest“ in Weimar

Wie bereits mal irgendeine große Persönlichkeit zu sagen pflegte, ist vor dem Spiel auch nach dem Spiel. Also, so gesehen, bieten wir euch den ultimativen Rückblick auf den Jahresabschluss 2016, als Jahresanfang. Denn die richtige Abschlusssause hat die totgesagte Lion Crew am Abend des 17. Dezembers in Weimar gegeben. Da Totgesagte bekanntlich länger leben und man den Tag nicht vor dem Abend loben soll, hier unser Bericht zu einem berauschenden Abend, zwischen Oi-Punk-Rock‘n'Roll, Hardcore, Punkrock und Bier.

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Suhl: Statement zur Mitgliederversammlung des Grünen Haus‘ am 11. November 2016

Am 11. November 2016 fand im Grünen Haus in Suhl eine Mitgliedervollversammlung des dort ansässigen und gleichnamigen Vereins statt. Der Verein kam zusammen, um über die „Grauzone“ abzustimmen, wie mit dieser in Zukunft umgegangen werden und wie es mit dem einzigen Hausprojekt in Südthüringen weiter gehen soll. Die Abstimmung wurde durch Einzelpersonen, Thüringenpunk, der KüfA Suhl und der Antifa Suhl/Zella-Mehlis im Vorfeld gefordert, da es zum Sommerfest am 3. September 2016 Probleme am Einlass gab. In der Abstimmung sprach man sich mit knapper Mehrheit zur Toleranz gegenüber der Grauzone aus. Wir möchten uns dazu positionieren und Stellung nehmen.

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Einen Tag und eine Nacht im Zauberwald

„Zauberwald“ – Unter diesem Motto feierten am 20. August über 150 Menschen das 5. Hausfest des Wohnprojekts „Juwel“ in Gotha. Doch nicht nur die üblichen Verdächtigen haben den Weg in den Zauberwald gefunden. Auch einige Nachbarinnen und Nachbarn ließen es sich nicht nehmen einen Blick hinter die zum Straßenrand aufgehangenen Transparente zu werfen. So auch wir. Nachdem wir uns eine knappe Stunde rund um den Garten herumgetrieben haben – glücklicherweise ohne entdeckt zu werden – beschlossen wir auf konventionellen Weg ins innere des angelegten Zauberwalds zu gelangen. Auf eine spektakulärere Ankunft bzw. Anreise, wie zu unserer ersten Geburtstagsfeier vor zwei Jahren, verzichteten wir bewusst, um die Anwesenden nicht weiter zu provozieren.
Mit Erfolg und ohne weitere Probleme, wie wir euch nachfolgend zeigen wollen, haben wir den Weg in den Zauberwald gefunden. Den Weg wieder heraus zu finden, gestaltete sich jedoch etwas schwieriger.

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Punk in der Thüringer Provinz – Teil 1: Altenburg und die Rote Zora

In der aktuellen Lirabelle erschien ein Bericht von uns, der Teil 1 einer Reihe ist, die sich mit Punkrock und antifaschistischer Subkultur beschäftigt. Für diesen Teil sind wir nach Ostthüringen gefahren und haben skeptisch beäugt, was da in der Region abgeht. Schön ist das nicht, aber lest selbst. An dieser Stelle ein fettes Danke an Rico von der Zora und Markus von der True Hearted Crew! Hier findet ihr die lange Version des Textes, da in der Lirabelle eine gekürzte Version abgedruckt ist. Den nächsten Teil gibt es in der kommenden Ausgabe der Lirabelle, ihr dürft gespannt sein! Bevor ihr anfangt zu lesen, hier der Hinweis auf eine wichtige Sache! Kommt am 10. September zur antifaschistischen Demonstration „Antifa bleibt Landarbeit – Antifaschistische Strukturen stärken in der Provinz!“ nach Gera! Checkt dafür die Mobi-Seite aus und auch die Abendveranstaltung im Rotzfrech in Gera!

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Erfurt: Wenn die ‚autonome Szene‘ auf hoher See ist…

… dann schippert die „Schande von Erfurt“ über die Gera und der Schlachtruf der Punkxboottour schallt von Bischleben bis zur Krämerbrücke. Auch dieses Jahr hieß es, zum nunmehr 16. Mal, für rund 100 Punx sich auf ein Schlauchboot zu schwingen und Erfurt zu entern!

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Die 10. Sparkatakiade in Ilmenau

Vergangenen Samstag fand die 10. Spartakiade, also Kleinolympia mit äußert hohen Ansprüchen und Maßstäben, in Ilmenau statt. Organisiert wurde das sportliche Großereignis und das Saufen, vom dortigen Verein „Chaos United“, den wir bereits zum im letzten Jahr stattgefundenen „Chaos-Cup interviewten. Schon vor zwei Jahren waren wir bei der 8. Spartaktiade zugegen, um uns natürlich am frühen Morgen das erste Bier zu öffnen und zu schauen, was sich dort am Fuße des Thüringer Waldes genau abspielen sollte. Auch in diesem Jahr nahmen wir die weite Anreise von Lauchheim nach Ilmenau auf uns, um zu schauen welche Disziplinen für die 33 Teilnehmenden zu absolvieren sind, ab morgens Bier zu trinken und ein paar Momente für euch festzuhalten.

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Fotos vom „Rock am Berg“ in Merkers

Wie viele von euch, waren auch wir am vergangenen Wochenende beim „Rock am Berg“ in Merkers und haben neben einem Kater auch ein paar Momentaufnahmen mitgebracht. Leider sind wir aus Zeitgründen aktuell nicht in der Lage einen Bericht zu schreiben. Trotz dessen wollen wir euch eine Auswahl unserer Fotos nicht vorenthalten. Vielleicht findet sich ja jemand, der/die noch einen Bericht schreiben möchte und zu uns einsendet. Wir würden uns auf jeden Fall darüber freuen.

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3 Jahre Thüringenpunk und kein Ende in Sicht

Genau so, oder so ähnlich dachten wir uns das am 19. März 2016 als wir nach Suhl gefahren sind, um mit den Vorbereitungen für die größte Punkerparty der Welt (die es in Suhl in den letzten drei Jahren gab) zu beginnen.Über 120 Menschen sind an dem Abend ins Grüne Haus gekommen, haben die Bars geplündert, das Haus verschmutzt, sich gehen lassen und uns Taschen voller Geld eingebracht. Da Konzertberichte generell überbewertet und unsere Erinnerungen an den Abend verschwommen sind, fassen wir uns kurz und hangeln uns an den geschossenen Bildern und einigen hängengebliebenen Gedanken vom Abend durch den Bericht.

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Gotha: Henry Fonda und Kellerasseln im Juwel

Henry Fonda aus Berlin machten auf ihrer Tour (‚Petry halt die Fresse Tour‘) einen Stopp in Gotha und brachten neben ihrer ‚Kraftgewalt‘ auch Asselpunk der Kellerasseln aus Erfurt mit. Beide hatten eine neue Platte aus 2015 im Gepäck. Die Berliner hatten zusammen mit im vergangenen Jahr eine Split mit Get Worse raus gehauen und hatten erst im Januar 2016 eine Split mit Empowerment ausgespuckt. Kellerasseln hatten ihre letzte Platte ‚Mittelmeerromantik‘ vor ca. einem Jahr veröffentlicht und hatten ihre ausverkaufte „Fleißig, gründlich, gewissenhaft“-LP neu aufgelegt und als Tape am Start. Musikalisch gabs an dem Abend also genug auf die Fresse und wir haben uns unter den gemeinen Pöbel im Juwel gemischt und ein paar Eindrück festgehalten.

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Debattenbeitrag: Das Grauen mit der Grauzone – Ein Versuch

Seit einigen Jahren gibt es eine Diskussion um die sogenannte Grauzone, die im Internet, in AZs und in diversen Kneipen wohl recht häufig geführt wurde und immer noch aktuell ist. Es geht dabei oftmals um Bands oder Einzelpersonen, die nun mehr oder weniger mit Neonazis oder menschenverachtenden Einstellungen sympathisieren oder diese zumindest tolerieren. Es gibt diverse Ansätze diese Diskussion zu führen. Die Erstveröffentlichung des Textes fand in der Alerta Südthüringen statt.

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